Karl Marx bezeichnete die Arbeiter*innenklasse im Kapitalismus als „doppelt frei“: Im Unterschied zu Sklaven oder Leibeigenen ist sie juristisch frei und sie ist frei von Produktionsmitteln. In einem Wort ist sie frei ihre Arbeitskraft zu verkaufen.
Doch was bedeutet diese juristische Freiheit in einer Gesellschaft wo fast alle elektronische Kommunikation von Geheimdiensten aufgezeichnet wird? (Snowden: „Die NSA hat eine Infrastruktur aufgebaut, die ihr erlaubt, fast alles abzufangen“)
Die Enthüllungen Rund um die Überwachungsprogramme der NSA und des britischen Geheimdienstes GCHQ malen dystopische Zustände wie in George Orwells 1984 an die Wand. Der Slogan des in diesem Buch geschilderten Großen Bruders „Freiheit ist Sklaverei“ trifft im Marxschen Sinne der Lohnsklaverei wohl zu, doch wie weit ist es noch von der totalen Überwachung zum systematischen Staatsterrorismus und dem Untergang jeglicher politischer Freiheit?
Die Gruppe Arbeiter*innenstandpunkt lädt zur Veranstaltung am Dienstag, 21. Juli 2013 um 19 Uhr im Amerlinghaus Raum 3 (Stiftgasse 8, 1070 Wien)
Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/173193409528658/