Gemeinsame Veranstaltung von Arbeiter*innenstandpunkt, REVOLUTION und Gruppe Klasssenkampf
In den von Kurd*innen bewohnten Regionen vollzieht sich derzeit eine dramatische Wendung: Der bürgerlich-nationalistische Kurs der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) – mit Untergruppen wie der Partiya Yekîtiya Demokrat (PYD) in Nordsyrien – markiert mit der erklärten Entwaffnung eine Kapitulation vor dem türkischen Staat und imperialistischen Interessen.
Das heißt: Nicht nur Waffen werden begraben, sondern gleichzeitig eine revolutionäre Perspektive für die kurdische Befreiung – und damit für die Befreiung der unterdrückten Völker insgesamt.
Wir wollen gemeinsam analysieren:
- Welche Rolle die kurdische Frage heute im Rahmen des türkischen Kapitalismus, der NATO-Pläne und der wachsenden interimperialistischen Konflikte spielt.
- Warum die nationalistischen und bürgerlichen Bewegungen in Kurdistan keine revolutionäre Rolle spielen können – und warum die Arbeiter*innenklasse eine gesamtkurdische kommunistische Organisation braucht, die den Klassenkampf mit internationalistischem Blick führt..
- Warum sich daraus für die Region die permanente Revolution als einzig gangbarer Weg zur Befreiung ergibt – der Bruch mit Kapitalismus, Imperialismus und Unterdrückung, gemeinsam mit der internationalen Arbeiter*innenbewegung.
Wir wollen aber nicht nur über Kurdistan sprechen, wir wollen auch mit kurdischen Genoss*innen diskutieren, die den Kampf für den Aufbau einer kommunistischen Organisation in der Türkei, Syrien, Irak und dem Iran führen. Über eine Videoschaltung werden kurdische Genoss*innen und ein Mitglied der türkischen Sektion des CoReP, der EKIB, an der Veranstaltung teilnehmen.
Montag, 10. November 2025, um 19 Uhr
WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien
AKN-Raum (im Hof rechts, Gebäude F)