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Höchste Zeit für STREIK!Flugblatt der Liga der Sozialistischen Revolution (LSR) für die Demonstration der Beschäftigten des privaten Gesundheits- und Sozialbereiches am 14.1.2010
Es reicht! Die UnternehmerInnen wollen keine ordentliche Lohnerhöhung rausrücken. Die etwa 80.000 Beschäftigten des privaten Gesundheits- und Sozialbereiches sollen mit einer Lohnerhöhung von läppischen 1.17% abgespeist werden. Gleichzeitig aber fordern die UnternehmerInnen eine Jahresdurchrechnung bei der Arbeitszeit sowie die Abschaffung der 50%-Zuschläge für die 39. und 40. Arbeitsstunde. Profite steigen! Das ist besonders pervers angesichts der Tatsache, daß die Unternehmer ihre Profite erhöhen. Es sei daran erinnert, daß laut einer Untersuchung der AK alleine 246 große und mittlere Unternehmen (AGs, GmbHs) in Österreich zusammen einen Jahresüberschuss von 5,3 Milliarden Euro erwirtschaftet haben. Und auch der Staat springt gerne rettend für die Unternehmer ein – sie zuletzt die 1,35 Mrd. Euro, die die Regierung für die Rettung der Kärntner Hypo-Bank locker machte! Nein, wir müssen unsere Löhne erhöhen und zwar auf Kosten derer, die sich auf unsere Kosten seit Jahren bereichern: auf Kosten der Profite der UnternehmerInnen! Demo gut – Streik besser! Es ist gut, daß nun auch die Gewerkschaftsführung die Notwendigkeit einsieht, Protestmaßnahmen zu organisieren. Aber eine einmalige Demonstration reicht nicht aus. Wir von der Liga der Sozialistischen Revolution (LSR) meinen: Wir brauchen Streiks, denn nur so können wir ausreichend Druck ausüben, um eine ordentliche Lohnerhöhung durchzusetzen! Der Streik muß von der Basis kontrolliert werden. In diesem Sinne gilt es auch, Druck auf unsere VertreterInnen auszuüben. Zu diesem Zweck und um notfalls auch eigenständig Kampfschritte zu setzen, sollten sich alle Aktivistinnen und Aktivisten in Aktionskomitees an der Basis zusammenschließen. Wir fordern, daß die Gewerkschaft Streiks und eine öffentliche Solidaritätskampagne organisiert, um kräftige Lohnerhöhungen durchzusetzen. * Keine Änderung der Jahresdurchrechnung bei der Arbeitszeit! * Keine Abschaffung der 50%-Zuschläge für die 39. und 40. Arbeitsstunde! * Kräftige Lohnerhöhungen JETZT! * Die Gewerkschaft muss kämpfen: Für Streiks und Großdemonstrationen! |
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