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Bericht der Demonstration gegen den rechten Festkommers



Von Michael Maurer



Am Samstag, 21.11., fand in der Wiener Hofburg eine Burschenschafter Feier statt, ein sogenannter Festkommers. Während hinter dem Rathaus eine zivilgesellschaftliche Lichterkette stattfand, gab es am Ring einen kämpferischen Demonstrationszug von der Universität Wien zum Burgtor. Die Jugendorganisation Revolution und die Liga der Sozialistischen Revolution beteiligten sich an der Demo.

Der Festkommers war nicht nur irgendein Fest von irgendwelchen Burschenschaften. Unter anderem feierte man dort die 150-jährige Existenz der rechtsextremen Burschenschaft Olympia, „200 Jahre Tiroler Freiheitskampf“ und gedachte dem „Friedensdiktat“ von St. Germain, einem „Vertrag“, den Österreich vor 90 Jahren als Verlierer im Ersten Weltkrieg annehmen musste. Die Burschenschaft Olympia ist politisch klar rechts außen anzusiedeln und pflegt auch innigen Kontakt mit offenen Faschisten.

Unser Block zeigte sich wie immer kämpferisch und die Demonstration konnte große Aufmerksamkeit erzielen als sie am Christkindlmarkt am Rathausplatz vorbeizog. Vor dem Burgtor wurde dann eine Kundgebung abgehalten. Da der Bus der Sozialistischen Jugend jedoch ständig Musik abspielte anstatt Reden abhalten zu lassen, wurde der politische Charakter der Versammlung ein wenig übertönt. Abgesehen von der Musik musste man sich dann noch mit einem besoffenem Autonomen rumschlagen, der es auf einen Kollegen von der Linkswende abgesehen hatte. Ingsesamt war die Demonstration interessant und sicher auch eine Erfahrung wert.



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