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Der Fortschritt in der Technik

Neues von der Protestbewegung an der Technischen Universität Wien



Von Michael Maurer



Die letzten zwei Tage waren zwei sehr bedeutende Tage für die Technische Universität Wien. Aber nicht nur das, es waren auch wichtige Tage für die ganze Bewegung und für alle Studierenden.

Am Dienstag gab es auf der TU eine große Versammlung, der Hörsaal war gestopft voll. Begeistert wurde nach einiger Zeit mehrheitlich beschlossen, den Hörsaal zu besetzen. Doch damit nicht genug. Von überall kommen Solidaritätserklärungen und Berichte von Versuchen von Hörsaalbesetzungen. Sowohl aus anderen Bundesländer als auch aus anderen Nationen.

Auch kam auf der TU Wien schon die Debatte auf, ob Besetzungen sinnvoll und/oder gerechtfertigt sind. Wir meinen dazu folgendes: Ein besetzter Raum ist ein demokratisches Zentrum, ohne welches unsere Bewegung nicht auskommt. Nicht nur, dass wir Platz zum Diskutieren benötigen, wir können somit auch gewährleisten, dass wir andere StudentInnen erreichen und diese unmittelbar zu uns kommen können um sich einzubringen. Und zu glauben, dass wir uns einfach mit Hahn und der Regierung zusammen setzen müssten und dann zu einem zufrieden stellenden Ergebnis kommen könnten, das wäre ziemlich naiv.

Der zweite große Erfolg war die Demonstration am Mittwoch. Von der TU waren ca. 1000 TeilnehmerInnen dabei, was die Erwartungen deutlich übertraf. Insgesammt demonstrierten Gerüchten zu Folge an die 50.000 StudentInnen.

Das ist gut so, doch müssen wir die Proteste immer noch ausweiten. Wir benötigen weitere Demos, weitere Besetzungen und besonders, wir benötigen eine Ausweitung der Bewegung auf SchülerInnen und ArbeiterInnen!

Ein guter Schritt ist, dass die TU am Mittwoch beschlossen hat, sich mit den Forderungen der Metaller zu solidarisieren, und zwar auf einer Kundgebung der Metaller am Donnerstag, den 29.10.

Die Ausweitung der Proteste auf die Lohnabhängigen ist eine essentielle Sache, damit die Regierung unseren Forderungen nachgibt. Dazu ist es jedoch notwendig, dass die Beschäftigten streiken, und, sie müssen sich so wie wir auch, an der Basis organisieren, wir dürfen uns nicht auf die bürokratische Gewerkschaftsführung verlassen! Wir führen alle denselben Kampf, den Kampf um eine bessere Zukunft. Wir alle sind von der kapitalistischen Wirtschaftskrise betroffen und ziehen somit am selben Strang. Denn sowohl für uns, als auch für die SchülerInnen, KindergärtnerInnen, Drucker und Metaller kann die Lösung nur lauten: Mehr Geld für Bildung, Löhne und Soziales und dafür sollen die Reichen zahlen!



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