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Eine
kämpferische Demonstration gegen Rassismus!
Am vergangenen Samstag, den
4. März, fand in Wien die Demonstration gegen Rassismus
statt. An ihr nahmen ca. 500 Menschen – die Mehrzahl von ihnen
ImmigrantInnen – teil. Die Wetterverhältnisse standen im scharfen
Gegensatz zur Stimmung bei vielen DemonstrantInnen: Trotz
tiefwinterlichen Wetters – während der Demonstration setzte
heftiger Schneefall ein – wurden von Anfang bis zum Ende zahlreiche
kämpferische Losungen gegen Rassismus, HC Strache sowie für
internationale Solidarität gerufen.
Den Hintergrund für diese
Demonstration bildete das rassistische Volksbegehren der FPÖ
„Österreich bleib frei“ sowie die neuen, verschärften Asyl-
und Fremdengesetze. Die Demonstration wurde organisiert von der
Anatolischen Föderation, ArbeiterInnenstandpunkt, ATIGF, ATILIM,
Front für Rechte und Freiheit (HÖC), Konföderation
für demokratische Rechte in Europa (ADHK), REVOLUTION sowie SJ 12.
(der Aufruf für die Demonstration kann auf unserer Homepage
nachgelesen werden http://www.arbeiterinnenstandpunkt.net/rn201.html#3)
Der Block von
ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION umfaßte mehr als 70
AktivistInnen und zeichnete sich – wie schon bei zahlreichen anderen
Demonstration – durch ein revolutionäres Auftreten aus.
Kämpferische Losungen, ein organisiertes Erscheinungsbild mit
Transparenten, Trommeln, Megaphonen, zahlreichen Fahnen und ein gut
funktionierender Ordnerdienst unterstrichen unsere Haltung, dass
revolutionäre Theorie und Praxis eine Einheit bilden müssen.
(siehe dazu auch die Photos von der Demonstration auf unserer Homepage http://arbeiterinnenstandpunkt.net/040306_800/thumbs.html).
Ein besonderes Merkmal des
Blocks von ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION war sein
multinationaler Charakter, denn es nahmen zahlreiche Jugendlicher
sowohl österreichischer als auch migrantischer Herkunft teil. Dies
ist das Ergebnis unsere Arbeit im Geiste der revolutionären
Integration. Darunter verstehen wir die marxistische Strategie, dass
der Kampf gegen den Rassismus nur durch das Zusammenwachsen der
heimischen und migrantischen ArbeiterInnen und Jugendlichen durch
und im gemeinsamen Kampf gegen die kapitalistischen Angriffe und
für die sozialistische Weltrevolution erfolgreich sein kann.
Revolutionäre Integration setzt die Anerkennung der nationalen
Unterschiede der verschiedenen Teile der ArbeiterInnenklasse und der
Jugend voraus und anerkennt, dass sich ein Zusammenwachsen der
verschiedenen Nationen und Kulturen erst in einem langandauernden
Prozess mit der Abschaffung des Kapitalismus vollziehen kann.
Revolutionäre Integration setzt nicht auf staatliche
Maßnahmen der Assimilation, sondern auf die multinationale
Einheit von unten im Kampf und ohne jede Form des Zwanges. Eine
revolutionäre Partei und Jugendorganisation ist eine
multinationale oder sie ist überhaupt keine! Deswegen
veröffentlichten wir verschiedene Stellungnahmen nicht nur in
deutsch, türkisch und serbokroatisch, sondern riefen auf der
Demonstration Losungen in allen drei Sprachen. Auch die Reden von ASt
und REVOLUTION wurden von Genossinnen türkischer (Mercan
Sümbültepe) bzw. bosnischer Herkunft (Almedina Gunic) in
ihrer Muttersprache gehalten und dann auf deutsch übersetzt. (die
Reden können im Red Newsletter 202 nachgelesen werden.)
Auf besonderes Interesse
stieß auch unsere neue Broschüre über die Haltung der
marxistischen RevolutionärInnen zum EU-Beitritt der Türkei,
die wir in deutscher und türkischer Sprache veröffentlichten.
Unsere Kampagne gegen Rassismus
hat nicht nur zur Gewinnung neuer AktivistInnen geführt, sondern
auch zu einer stärkeren Medienpräsenz. Am 1. März
nahm Michael Pröbsting für den ArbeiterInnenstandpunkt an
einer Debatte mit dem Sicherheitssprecher der Polizei, Werner
Autericky, teil, die auf W:24 ausgestrahlt wurde und auf WienWeb.at
veröffentlicht ist. (das Video kann auch über unsere Homepage
www.arbeiterinnenstandpunkt.net
angesehen werden). Ebenso strahlte der türkische
Satelliten-TV-Sender Euro-Türk am 5. März ein Interview mit
Michael Pröbsting aus.
Während sich die meisten
ImmigrantInnenorganisationen an der Demonstration beteiligten, fiel die
weitgehende Abwesenheit der österreichischen Linken besonders
stark auf. Außer ArbeiterInnenstandpunkt und REVOLUTION
mobilisierte faktisch keine Organisation aus der sogenannten
österreichischen Linken für die Demonstration. Zur
Demonstration selber erschienen dann bloß wenige AktivistInnen
von AGM, AL und KOMAK-ML sowie einige unorganisierte AktivistInnen. Der
Zeitpunkt der Demonstration – zwei Tage vor Beginn des
FPÖ-Volksbegehrens – hätte die österreichische Linke
eigentlich aus ihrem Winterschlaf herausreißen müssen, doch
wo kein Wille ist, ist auch kein Weg.
Wir müssen aber auch
bedenken, dass es in den letzten Monaten mehreren antirassistische
und/oder antifaschistische Proteste gab. Bei all diesen Mobilisierungen
– die bei der TeilnehmerInnenzahl allesamt deutlich unterhalb der dem
4. März lagen – blieb die „österreichische Linke“ aber
gerne unter sich. Daher sollte auch darauf aufmerksam gemacht werden,
dass diese Demonstration letzten Samstag erstmals gemeinsam von
österreichischen und türkischen ImmigrantInnenorganisationen
getragen wurde. Wie bereits weiter oben erwähnt, wird die neue
revolutionäre Partei ein multinationale sein. Wir haben dorthin in
den letzten Wochen einen wichtigen Schritt vorwärts gemacht, den
wir am 1. Mai mit einer internationalistischen Demonstration weiter
vertiefen werden.
Unsere gegenwärtige
Kampagne gegen den Rassismus ist aber noch keineswegs zu Ende.
Kommenden Freitag, den 10. März, hält die FPÖ die
Abschlusskundgebung für ihr Volksbegehren in Wien am
Victor-Adler-Markt ab. Dabei wird FP-Chef Strache wieder mit seinen
rassistischen Parolen gegen ImmigrantInnen hetzen.
ArbeiterInnenstandpunkt, REVOLUTION und die alle Organisationen des
Demonstrationsbündnisses rufen zu einer Gegenkundgebung auf. Kommt
Alle! Gemeinsam gegen Rassismus kämpfen!
Protestkundgebung gegen die
rassistische Strache-Hetze
Freitag, 10. März,
15.00
Victor-Adler-Markt (Ausgang U1
Keplerplatz)
Photos von der Demonstration am
4. März auf www.arbeiterInnenstandpunkt.net
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Rede
von Almedina Gunic vom ArbeiterInnenstandpunkt auf der Demonstration
gegen Rassismus am 4. März
Liebe Freundinnen, liebe
Freunde,
(ich bin Almedina Gunic vom
ArbeiterInnenstandpunkt)
Er sagt, was Österreich
denkt. Wien darf nicht Istanbul werden. Solche Phrasen und die Politik
dahinter sind der Grund unseres heutigen Protestes. Aber was
heißen nun solche Slogans, was bedeutet nun eine solche Politik
für uns als Jugendliche, als ArbeiterInnen, als Träger
internationalistischer Ideen?
In Wahrheit ist es für uns
nicht wichtig, ob sich irgendein Demagog, in diesem Fall H.C. Strache,
über Kopftücher mokiert oder über MigrantInnen wettert.
Er ist in Wirklichkeit nur eine kleine, austauschbare Figur im
kapitalistischen System. Die Gefahr liegt nicht in seinem Charakter,
seiner Art, die Gefahr liegt in der rassistischen Ideologie, die er und
mit ihm die gesamte FPÖ propagiert.
Der österreichische
Imperialismus bildet den Nährboden solcher rassistischer
Gesinnungen, wie die der FPÖ, und gleichzeitig schafft sie einen
nicht unbeachtlichen Teil an MigrantInnen in der österreichischen
Bevölkerung. 40% der wiener Volkschüler haben eine
nicht-deutsche Muttersprache, also beinahe schon die Hälfte aller
Volkschüler! Wie ist es denn dann möglich, dass ein nicht
unbeachtlicher Teil der österreichischen Bevölkerung dennoch
eine rassistische Ideologie befürwortet?
Die Antwort liegt im System.
Jeden Tag in Österreich zeigt sich immer deutlicher, dass der
Kapitalismus nicht funktionieren kann. Immer mehr und mehr Menschen
sind arbeitslos, arm oder leben und arbeiten in dem Wissen jederzeit
gekündigt werden zu können. Somit lebt ein Großteil der
ArbeiterInnen in Angst um ihre Existenz.
Doch nicht genug, dass die
KapitalistInnen Schuld sind an dieser Misere, sie ziehen auch noch ihre
Vorteile daraus. Um der Arbeitskraft weniger zahlen zu können,
bevorzugen sie MigrantInnen. Bei diesen ist die Wahrscheinlichkeit
nämlich geringer, dass sie etwas dagegen tun können, da die
Angst vor Abschiebung oder Problemen mit den Behörden zu
groß ist.
Mit dieser Strategie der
Unterdrückung können sie ihren Gewinn vergrößern,
ohne dass sich ihre ArbeiterInnen dagegen wehren. Gleichzeitig
aber propagieren sie, dass die Schuld an Arbeitslosigkeit und Armut bei
den MigrantInnen lege. Diese Taktik garantiert ihnen wiederum, dass
sich die ArbeiterInnen verschiedener Nationen nicht untereinander
solidarisieren.
Angst, Unzufriedenheit und Wut
über die sozialen Verschlechterungen werden gegen MigrantInnen,
die eigentlich die Opfer dieser Ausbeutung sind, gerichtet. Somit lenkt
es von den wirklichen Verbrechern, nämlich den KapitalistInnen und
Konzernherren, ab. FPÖ, als Teil der Bourgeoisie, als Teil des
bürgerlichen, kapitalistischen Systems, hat ein Interesse daran,
dass die Solidarität unter den ArbeiterInnen und SchülerInnen
verhindert wird.
Ohne Zusammenarbeit ist es uns
nicht möglich gemeinsame Proteste und Streiks, einen vereinten
Kampf gegen das kapitalistische System und seine Handlanger zu
führen. Die KapitalistInnen wissen, dass wir stärker sind als
sie, dass die Arbeiterklasse immens groß ist. Nur eine kleine
Gruppe hat somit Nutzen vom Kapiatlismus, der Großteil aber
leidet darunter.
Wir haben heute erneut gezeigt,
dass es möglich ist, dass sich ArbeiterInnen und
SchülerInnen, egal welcher Nation, sich gemeinsam verbünden
und gemeinsam kämpfen. Wichtig ist nun, dass wir auch weiterhin
gemeinsam kämpfen, nicht der Illusion verfallen, der Feind
säße in der proletarischen Nachbarschaft, statt ihn in den
KapitalistInnen und allen, die unsere Solidarität schwächen
wollen, zu sehen! Zerschlagen wir den Rassimus, zerschlagen wir den
Kapitalismus! Hoch die internationale Solidarität!
Dragi prijateli, drage
prijatelice,
(ja sam Almedina Gunic od
ArbeiterInnenstandpunkt)
On kaže šta austrija misli. Beć
nesme postati istanbul. Te fraze, ta politika je naš razlog, za
današnog protesta. Ali šta znače takve fraze, šta znači takva politika
za nas, kao omladina, kao radnike i radnice, kao pretstavnice
internacijonalistićni idea?
U pravost nije za nas vašno, da
neki demagog, ko štoje H.C.Strache, se mokira o marame ili psuje o
strancima. On je samo mali djel, samo jedna nevašna figura u
kapitalistićnim sistemom.
Opastnost ne leži u njegovim
karakterom, ili njegvog stava, opasnost leži u razistićnoj ideologiji,
koju on i sa njim cjela FPÖ propagira.
Austriski Imperialismus daje
hranljivo tvo za razistićne ubedzenje, ko što nju ima FPÖ, ali
istovremenom je jedan vašni djel austriskog narode iz inostranstvo. 40
posto bećki učenika u osnomnoj školi nemaju nemaćki kao materni jesik,
to je gotov polovina te učenika. Kako je onda moguče da jedan ne baš
nevašni djel austrirskog naroda vjeruje u razistićne ideologije?
Sistem nama daje odgovor. Svaki
dan u austriji se dokase da kapitalismus nemoše funkcionirat. Sve više
i više ljudi su besposleni, siromašni ili žive u znanju, da bi mogli
bit od jednom momentu do drugom otkaženi. Većina radnika i radnice žive
u strah za njihovu existenciju.
A nije dosta, da su kapitalisti
krivi za taj strah, oni se koriste taj strah. Oni
samo daju strancima radno mjesto, esato što njima mogu platiti manje
plate. Za kapitalista je lakše otkasati jednom stranacu. Taj neće
vjerovatna imato mogućnosti da se brani bez opasnost njegovog
proterivanje, ili različnim problemama sa vlastima.
Sa otoj štrategiji, kapitalisti
mogu uvečat njihovog dobitka bez da se njihovi radnici brane. U istom vremenu oni propagiraju, da su stranci krivi, i
da su oni razlog velke bezposlanost austriskog naroda. Ta taktika
eksploatacije garantira njima, da se austriske radnike i strane radnike
nesolidarisiraju.
Strah, nezadovoljstvo i ljutno
o lošoj socijalnoj situaciji radnika i učenika se neupravlja protiv
oni, koji su krivi, protiv kapitalistima, protiv rukovodilacima nego
zbog rasistićne propagande te zlocinaca protiv strane radnike i
radnice, koji su u pravost šrtve te eksploatacije. FPÖ, kao djel
bouršuasije, kao djel gradzanskog, kapitalistićnog sistema ima interes
u propast solidarnost radnika i učenika.
Bez zajednikog rada nije nama
moguće da protestiramo, da štrajkovamo, da se organiziramo u borbi
protiv kapitalistićnog sistema i njegovi nadnićari. Oni znaju da smo mi
jači nek gradzinski aparat, večina naroda je djel radnićke klase. Samo
jedna mala grupa izvuće korist iz kapitalismusa, večina pati.
Mi smo danas dokazali da je
moguće da se radnike i učenike, svedno koje nacije, organiziraju i
zajendo boru.
Vašno je sada, da se mi i dalje
zajedno borimo, da nezaboravimo da dušman ne sjedi u proletarskim
komšiluku, nego da su naši najveći neprijatelji kapitalisti i svi koji
ugrožavaju našu zajidničku borbu. Razlomimo Razismus, razlomimo
kapitalismus! Živila internacijonalna solidarnost!
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Rede
von Mercan Sümbültepe von REVOLUTION auf der Demonstration
gegen Rassismus am 4. März
Hallo, mein Name ist Mercan
Sümbültepe und ich bin Aktivistin der Jugendorganisation
REVOLUTION. Ich bin nicht nur deswegen hier, weil REVOLUTION gegen
Rassismus kämpft, sondern auch deswegen, weil dieses Thema mich
persönlich betrifft. Mein Eltern kommen aus der Türkei, aber
ich bin hier geboren und aufgewachsen.
Auch wenn ich selber bisher
nicht allzu viel unter rassistischer Diskriminierung gelitten habe, so
mußte ich oftmals solche Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis
machen. Freundinnen und Freunde, die auch Immigranten sind, wurden auf
der Straße von Rassisten angemacht, eine Freundin von mir wurde
kürzlich von Nazi-Skins zusammengeschlagen!
Wenn ich Strache von Plakaten
herunterlächeln sehe mit Sprüchen wir „Deutsch statt Nix
verstehen“ oder „Gegen den Türkei-Beitritt“, dann kommt
mir das Kotzen!
Mit Sprüchen wie „Deutsch
statt Nix verstehen“ versucht Strache einen Keil zwischen uns
Immigranten-Jugendliche und österreichischen Jugendlichen zu
treiben. Doch wir dürfen uns nicht spalten lassen und wir werden
uns nicht spalten lassen, solange wir zusammenhalten und miteinander
solidarisieren.
Als Immigranten-Jugendliche und
österreichischen Jugendlichen sind wir gemeinsam von der
kapitalistischen Bildungs- und Sparpolitik betroffen. Deswegen
müssen wir gemeinsam gegen Bildungs- und Sozialabbau, Rassismus
und gegen das ganze kapitalistische System kämpfen! Gemeinsam
können wir den Kapitalismus stürzen und eine sozialistische
Gesellschaft, in der es keine Ausbeutung, keine Ungleichheit und keinen
Rassismus mehr gibt aufbauen.
One Solution – REVOLUTION!
Hepinize merhaba sevgili
Yoldaşlar (Hallo Genossen), ben Mercan Sümbültepe. Bir
gençlik derneği olan Revolution’nun onlarca genç
üyesinden birisiyim. Bugün buraya sadece derneğimin her
türlü ırkcılığa şiddetle karşı çıktığı icin gelmedim,
aynı zamanda bu konunun beni kişisel olarakta yakından ilgilendirdiği
ve rahatsız ettiği icin buradayım. Benim annem ve babamda buraya
türkiyeden geldiler, ama ben burada doğdum ve burada
büyüdüm…
Bu güne dek kişisel olarak
cok fazla ırkçı saldırıya maruz kalmamış olsamda,
çevremdeki insanların ve yakınlarımın yaşamış oldukları
ırkçı saldırılara bir çok kez tanık oldum.
Göçmen ailelerin çocukları olan bir çok
arkadaşım sokakta ırkçılar tarafından saldırıya uğradılar, ve
daha geçenlerde bir kız arkadaşım naziler tarafından sokak
ortasında saldırıya uğradı ve feci şekilde dövüldü…
şimdi Strache’nin adeta
sokaklarımızı kirleten afişlerinde sırıtarak yabancılar hakkında
yaptığı yorumları ve „Türkiyenin Avrupa Birliğine girmesine karşı
çıkalım!“ gibi sloganları gördükçe miğdem
bulanıyor!
Strache böyle saçma
ve ırkçı içerikli sloganlarla, göçmen
ailelerin çocukları ile avusturyalı gençlerin arasını
açmaya ve onları birbirlerine düşürmeye
çalışıyor. Biz bilinçli gençler olarak böyle
çıkarcı oyunlara gelmemeliyiz. Strachenin ve onun gibi
düşünen insanların bu ırkçı amaçlarına
ulaşamamaları icin bizim görevimiz birlik olmak ve dayanışmalı bir
mücadele sergilemek…
Hepimiz, yani hem
göçmen-gençleri hemde avusturyalı gençler,
kapitalist sistemin uyguladığı eğitim ve tassaruf politikasının
mağdurlarıyız. Bu yüzden hepbirlikte egitim ve sosyal alanda
gerçeklestirilen kısıtlamalara karşı, ırkçılığa karşı
vede en önemlisi bu sorunların kökeni olan kapitalist
düzene karşı savaşmalıyız! Unutmayın, sadece birlik olursak
kapitalizm’i yıkabilir ve sömürüsüz, eşitsizlik ve
ırkçılık gibi kavramların ortadan kalkmış olduğu sosyalist bir
toplum kurabiliriz…
Tek Yol Devrim!!!
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Neue
Broschüre des ArbeiterInnenstandpunkt in deutscher und
türkischer erschienen!
Internationalismus statt
anti-türkischen Chauvinismus
Zur Aufnahme der
EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei:
Weder imperialistische
EU-Erweiterung noch anti-türkischer Chauvinismus!
Für internationale
ArbeiterInneneinheit! Für die europäische Revolution hin zu
den Vereinigten Sozialistischen Staaten von Europa!
Inhaltsverzeichnis
* Die Rivalität der
Großmächte und die Expansionsgelüste der
imperialistischen EU
* Kommt mit der Türkei ein
Unruheherd in die EU?
* Bedeutung für das innere
politische Machtgefüge der EU
* Reaktionäre Gegner des
EU-Beitritt der Türkei
* Interessen der
türkischen Bourgeoisie
* Revolutionäre Taktik
Türkiye-Avrupa Birliği
üyeli müzakerelerine başlanmasının kabulü hakkında karar
Ne AB genişlemesi, ne
Türk düşmanı şovenizm!
Yaşasın işçilerin
uluslararası birliği!
Yaşasın Avrupa Birleşik
Sosyalist Devletleri yolunda Avrupa Devrimi!
* Büyük
Güçlerin Çekişmesi ve Emperyalist Avrupa Birliği’nin
Genişleme Hevesi
* Türkiye’yle birlikte
AB’ye bir kargaşa yığını mı geliyor?
* AB’nin iç politik
iktidar dokusu açısından Türkiye’nin AB’ye katılmasının
anlamı
* Türkiye’nin Avrupa
Birliği’ne katılmasının gerici karşıtları
* Türkiye burjuvazisinin
çıkarları
* Devrimci Taktik
Preis: 2,- Euro
Die Broschüre kann über
unsere Kontaktadresse bestellt werden.
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Freitag, 10. März,
19.00
Der kommende Krieg gegen den
Iran – welche Haltung sollen Linke dazu einnehmen?
Offenes Treffen des
ArbeiterInnenstandpunkt
Ort: Amerlinghaus, Stiftg. 8,
1070 Wien (U3 Neubaugasse)
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Freitag, 10. März,
15.00
Protestkundgebung gegen die
Abschlußveranstaltung der Strache-FPÖ
Ort: Victor-Adler-Markt (U1
Keplerplatz), 1100 Wien
Samstag, 18. März,
14.30
Solidarität mit dem
Widerstand in Irak und Palästina! Hände weg vom Iran!
Ort: Karlsplatz/Oper
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ArbeiterInnenstandpunkt:
Stiftgasse 8, 1070 Wien
E-Mail: info@arbeiterinnenstandpunkt.net (Achtung: neue e-mail Adresse!)
Tel.: 0650/406 83 14
http://www.arbeiterinnenstandpunkt.net
Revolution
Stiftgasse 8, 1070 Wien
E-Mail:
onesolutionrevolution@gmx.at
http://www.revolution-austria.at/
Die website der Liga
für die 5. Internationale (LFI): http://www.fifthinternational.org/
Weitere websites der LFI:
http://workerspower.com/
(Britannien)
http://www.arbeitermacht.de/
(Deutschland)
http://www.arbetarmakt.com/
(Schweden)
http://www.pouvoir-ouvrier.org/
(Frankreich)
http://sop.revoluce.info
(Tschechische Republik)