Red Newsletter 200
Informationsdienst des ArbeiterInnenstandpunkt, 27. Februar 2006

Inhalt
(1) Nieder mit der imperialistischen Aggression gegen den Iran!
(2) Resolution zur Belagerung der PalästinenserInnen durch die USA und Israel
(3) Internationalistische 1. Mai Demonstration
(4) Internationalismus statt anti-türkischen Chauvinismus. Neue Broschüre des ArbeiterInnenstandpunkt in deutscher und türkischer Sprache erschienen!
(5) Termine
(6) Antirassistische Demonstration am 4. März sowie weitere Aktionen
(7) Kontakt

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Nieder mit der imperialistischen Aggression gegen den Iran!

Verteidigt den Iran gegen den US-Imperialismus!

Stellungnahme des Politischen Büros des ArbeiterInnenstandpunkt, 2006-02-25

1.            Die imperialistischen Großmächte - allen voran die USA sowie die Europäische Union – verlangen vom Iran die Aufgabe seines Programms zur Entwicklung von Atomkraftwerken. Sollte Teheran den imperialistischen Forderungen nicht nachkommen, drohen die Großmächte mit Sanktionen bis hin zu einem Angriffskrieg.

2.            Es ist von höchster Dringlichkeit, daß sich die weltweite ArbeiterInnenbewegung, die unterdrückten Völker sowie die sozialen Bewegungen gegen diese imperialistische Aggression stellen und zu breiten Widerstandsaktionen mobilisieren.

3.            Die imperialistische Propagandamaschinerie und ihre Helfershelfer im linksliberalen und reformistischen Lager versuchen die Kriegsdrohungen aus Washington und Tel Aviv zu rechtfertigen, indem sie wüste Unterstellungen und Lügen über die Gefahr verbreiten, die angeblich vom Iran ausgeht. Diese reichen von vorgeblichen Plänen zur Anschaffung von Nuklearwaffen bis hin zur Auslöschung Israels. Selbstständig denkende ArbeiterInnen und Jugendliche sollten sich von den Propagandamärchen der Kriegstreiber nicht blenden lassen. Bleiben wir bei den Fakten:

i) Als ein souveräner Staat hat der Iran das Recht, so wie unzählige andere Länder – inklusive den USA und fast allen EU-Staaten – Atomkraftwerke zu betreiben. Mit welchem Recht wollen jene Großmächte, die selber unzählige Atomkraftwerke betreiben, dem Iran das gleiche Recht absprechen?!

ii) Die Behauptung, der Iran stehe kurz davor, Atomwaffen zu besitzen, ist eines der üblichen Lügenmärchen aus dem Hause Bush und Blair. Es enthält in etwa den gleichen Wahrheitsgehalt wie die Behauptung der Bush-Administration, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besessen hätte oder Blair’s Geschichte, der Irak könne Massenvernichtungswaffen innerhalb von 45 Minuten zum Einsatz bringen. In Wirklichkeit herrscht unter westlichen Sicherheitsexperten nicht der geringste Zweifel, dass der Iran nicht einmal annähernd im Besitz von Atomwaffen ist. So berichtete die US-amerikanische „Washington Post“ am 2. August 2005 von der übereinstimmenden Annahme der amerikanischen Geheimdienste, dass der Iran noch ein Jahrzehnt von der Herstellung der Schlüsselkomponenten für Nuklearwaffen entfernt ist.

4.            Aber nehmen wir an, dass der Iran tatsächlich längerfristig anstrebt, Atomwaffen zu erwerben. Mit welchem Recht wollen ihm die imperialistischen Großmächten und ihr Kettenhund Israel dies verbieten? Sind es nicht die USA, die selbst über 10.000 Nuklearsprengköpfe besitzen?! Ist es nicht Israel, das mehr als 200 Atomraketen sein eigen nennt?! Mit welchem Recht beanspruchen diese Staaten, ihre Monopolstellung aufrechtzuerhalten und Iran den Besitz auch nur einer einzigen Atomrakete zu verweigern? Es ist bezeichnend für die imperialistische Arroganz, dass sie für sich selber Rechte beanspruchen, die sie anderen Staaten der sogenannten III. Welt verweigern. Diesen herrschenden Klassen geht es ausschließlich darum, ihre weltweite Herrschaft (USA, EU) bzw. ihre regionale Vormachtstellung (Israel) gegen jede mögliche Herausforderung aufrechtzuerhalten.

5.            Aber der Iran droht Israel auszulöschen!“ schreien die aufgescheuchten linksliberalen Intellektuellen oder die sich für solche halten. Wiederum ist es nützlich bei den Tatsachen zu bleiben. Es ist Israel und nicht der Iran, das ein ganzes Volk – die PalästinenserInnen – von seinem Land vertrieben hat und Millionen Menschen zum Leben in Flüchtlingslagern verurteilt. Es sind die USA und nicht der Iran, die bislang Atomwaffen einsetzten und Millionen JapanerInnen ermordeten und verkrüppelten. Es ist das Pentagon und die israelische Armee, die konkrete Angriffspläne gegen den Iran entwickelt haben und dabei auch den Einsatz sogenannter „taktischer Atomwaffen“ erwägen - und nicht umgekehrt der Iran, der einen Angriff auf die USA plant.

6.            Die Blutrünstigkeit des Imperialismus kam vor kurzem in einem Artikel eines liberalen Imperialisten in der deutschen konservativen Tageszeitung „Die Welt“ zum Ausdruck: „Das Risiko einer militärischen Intervention könnte zwar Opfer in Größenordnungen des Ersten und Zweiten Weltkriegs mit sich bringen, doch der Triumph des islamistischen Terrors würde an Gräßlichkeit alles überbieten, was uns die Weltgeschichte vermittelte.“ (Lord Weidenfeld: Verleugnete Bedrohung, Die Welt, 25. Januar 2006, http://www.welt.de/data/2006/01/25/835953.html) Um also die angeblichen Gräuel des „islamistischen Terrors“ (der in Wirklichkeit in den letzten Jahren weit weniger Opfer verursachte als der imperialistische Terror im Irak, Afghanistan usw.) zu verhindern, sind die ImperialistInnen zu Kriegen entschlossen, denen 20-50 Millionen Tote zum Opfer fallen könnten. Das ist die heuchlerische Logik des Imperialismus auf den Punkt gebracht: Friede bedeutet Angriffskrieg, Demokratie bedeutet Abu Ghraib.

Reaktionärer Charakter des Regimes in Teheran

7.            Unsere konsequente Opposition gegen den Imperialismus macht uns keineswegs blind für den reaktionären Charakter des iranischen Regimes. Das Regime der Mullahs kam an die Macht, nachdem die bürgerlich-religiösen Kräfte um Ayatollah Khomeinei die erfolgreiche Revolution der iranischen ArbeiterInnen, Bauern und Jugendlichen gegen die amerikanische Marionette Shah Resa Pahlewi 1979 politisch enteigneten und in eine islamistische Konterrevolution umwandelten. Unter der Herrschaft der bürgerlichen Islamisten wurde die ArbeiterInnenbewegung und alle demokratischen Kräfte unterdrückt und Tausende AktivistInnen ermordet.

8.            Der reaktionäre Charakter des iranischen Regimes zeigt sich auch aktuell bei der brutalen Unterdrückung der Streiks der Busfahrer in Teheran. Die neugegründete unabhängige Gewerkschaft Sherkat-e Vahed kämpft für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und sieht sich umfangreichen Repressionsmaßnahmen des Regimes ausgesetzt. So wurde der Vorsitzende der Gewerkschaft, Mansour Ossanlou, zusammen mit 13 weiteren führenden Mitgliedern verhaftet.

9.            Ebensowenig breiten wir den Mantel des Schweigens über die reaktionären Aussagen des iranischen Präsidenten Ahmadinejad, in denen er den Holocaust in seinem vollen Ausmaß leugnet. Wir verurteilen jede Form des Antisemitismus.

Die Heuchelei des Imperialismus

10.           Aber im Unterschied zu den linksliberalen und antinationalen Hofnarren des Imperialismus verwechseln wir Worte nicht mit Taten. Können die reaktionären Worte des iranischen Präsidenten zur Geschichte über die reaktionären Taten der USA und Israel in der Gegenwart im Irak, in Afghanistan und in Palästina hinwegtäuschen? Sind die aufgeklärten, weltoffenen Phrasen des „demokratischen“ Imperialismus mehr wert als ihre Ermordung von mehr als 100.000 IrakerInnen seit Beginn des Krieges im März 2003 (und noch vielen mehr davor in den Jahren der Sanktionen durch die UNO)?! Wer aufgrund der reaktionären Worte von Ahmadinejad eine neutrale Position im Konflikt zwischen der unheiligen Allianz aller imperialistischen Großmächte und dem halbkolonialen Iran wird oder gar die Sanktions- und Kriegspläne des Imperialismus rechtfertigt, ist nichts weiter als ein erbärmlicher Lakai der herrschenden Klasse. Aufgeklärt ist nicht der, der die ideologischen Phrasen der imperialistischen Propagandamaschinerie wiederkäut, sondern wer hinter die Luftblasen der imperialistischen Demokratie und ihrer Einpeitscher in den Medien blickt und die tatsächlichen Machtinteressen erkennt.

11.           Die Proteste des Imperialismus gegen die Verletzung der Menschenrechte im Iran sind in Wirklichkeit nicht mehr als gespielte Krokodilstränen. Ohne mit der Wimper zu zucken, stützt sich Washington bei seinen Herrschaftsplänen auf die Hilfe von reaktionären Diktaturen wie jenen in Saudi-Arabien oder Pakistan. Ja selbst mit den Mullahs in Teheran betrieb der US-Imperialismus seine geheimen Geschäfte, wenn es ihm in den Kram passte (siehe z.B. die aufgeflogene Iran-Contra-Affäre 1986, wobei diverse Verantwortliche des damaligen Waffen- und Drogenskandals heute führende Positionen bekleiden wie z.B. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld). Während der US-amerikanische Präsident Bush über Menschenrechtsverletzungen im Iran schwadroniert, foltert und mordet seine Soldateska in Guantanamo und Abu Ghraib.

Die tatsächlichen Interessen der imperialistischen Großmächte

12.           Die tatsächlichen Interesse der imperialistischen Großmächte haben nichts mit Menschenrechten und Demokratie zu tun. Ihre Aggressionspolitik hat im wesentlichen folgende Motive:

i) Vor dem Hintergrund der weltweiten Krise des Kapitalismus sind die imperialistischen Großmächte – allen voran die USA – gezwungen, die Ausbeutung der halbkolonialen Länder immer weiter hochzuschrauben und somit eine immer direktere, brutalere Herrschaft zu errichten. Jeder Staat und jedes Regime, das dieser Politik im Wege steht, das auch nur einen Hauch von Eigenständigkeit von den Großmächten beansprucht, muss zertrümmert und weggefegt werden. Imperialismus bedeutet nicht nur Unterdrückung und Ausbeutung auf einer ökonomischen Ebene – der Imperialismus muss auch politische Kontrolle (d.h. Unterdrückung vor Ort) beanspruchen um seine Ausbeutung effektiv betreiben zu können.

ii) Daher befindet sich der Iran im Fadenkreuz des US-amerikanischen Imperialismus. So besitzt das Land ungeheure Erdöl- und Erdgasreserven. Der Iran verfügt über die zweitgrößten Erdölreserven (die alleine 10% der weltweiten Vorkommen ausmachen) sowie die zweitgrößten Erdgasreserven (mehr als 15% der weltweiten Vorkommen). In einer Periode der zunehmenden Knappheit gieren die mächtigsten Staaten der Welt nach direkter Kontrolle aller verfügbaren Rohstoffreserven. Zuerst war der Irak dran, jetzt geht es dem Iran an den Kragen.

iii) Besonders erregt der Iran den Zorn der US-Imperialisten auch durch seinen Plan, in Teheran im März 2006 eine neue Börse für Erdölprodukte zu eröffnen. Im Unterschied zu den Börsen in New York und London werden diese Erdölprodukte nicht in US-Dollar, sondern in Euro verrechnet. Dies verkörpert eine Gefahr für die Vorherrschaft des Dollars und somit ein weiterer Grund für den amerikanischen Imperialismus, auf eine Unterwerfung des Irans zu drängen. Es ist übrigens kein Zufall, dass eine der ersten Maßnahmen des amerikanischen Besatzungsregimes im Irak 2003 darin bestand, die Erdölexporte des Landes nicht mehr in Euro, sondern in US-Dollar zu verrechnen.

iv) Hinzu kommt noch die wachsende politische Instabilität in der gesamten Region. Die stärker werdende Aufstandsbewegung des irakischen Volkes, die Zurückweisung des Quisling-Regimes von Mahmoud Abbas durch das palästinensische Volk bei den Wahlen und die um sich greifenden Proteste gegen die Mohammed-Karikaturen zeigen die Brüchigkeit der imperialistischen Vormachtstellung in der Region. Ein Iran, der seine eigenen Interessen verfolgt, der im Irak und in Palästina seinen Einfluss ausweitet und somit den US-amerikanischen und israelischen Interessen in die Quere kommt, kann von Washington und Tel Aviv nicht toleriert werden. Daher muss die herrschende Klasse der USA gemeinsam mit ihrem Wachhund Israel und dem europäischen Imperialismus den Schraubstock enger drehen und auf die Vernichtung jeder potentiellen Opposition im Nahen Osten sinnen. Für den Imperialismus gibt es nur ein Vorwärtsschreiten bei seinen Herrschaftsplänen oder Rückfall und Krise. Ein Stehenbleiben auf dem Status Quo ist unmöglich.

Die Haltung marxistischer RevolutionärInnen

13.           Für InternationalistInnen und AntiimperialistInnen kann es nicht die geringste politische Sympathie mit dem Regime in Teheran geben. Dieses Regime verkörpert die Interessen der iranischen, klerikalen Bourgeoisie und ist ein eingeschworener Feind der ArbeiterInnenklasse, der Bauernschaft, der Jugend und der unterdrückten nationalen Minderheiten im Iran. Wir unterstützen daher den Streik der BusfahrerInnen in Teheran. Keine Solidarität kann es jedoch mit reaktionären exil-iranischen Kreisen geben, die eine Rückkehr des Schah-Regimes wünschen und den US-Imperialismus unterstützen, indem sie z.B. an die UNO die Forderung stellen, Sanktionen gegen den Iran durchzusetzen (solche Sanktionen schaden niemanden außer der iranischen Bevölkerung, wie uns das Beispiel Irak traurig vor Augen führte!).

14.           Ebenso weisen wir die reaktionären Ausfälle des iranischen Präsidenten Ahmadinejad zurück, in denen er die Schrecken des Holocaust relativiert. Zwischen dem revolutionären Kampf gegen den Zionismus und gegen den Apartheid-Staat Israel, dem Kampf für eine gemeinsame arabisch-jüdische ArbeiterInnenrepublik und jeder Form des Antisemitismus liegt ein unüberwindlicher Graben. Auch den Aufruf einer iranischen Zeitung den Holocaust zu karikieren weisen wir aufs schärfste zurück.

15.           Wir wissen jedoch auch, dass der gegenwärtige Konflikt zwischen den imperialistischen Großmächten und dem Iran um die Frage des Atomprogramms nichts mit Demokratie, Menschenrechten oder Antisemitismus zu tun hat. Den USA und ihren Verbündeten geht es ausschließlich um die Unterwerfung des Irans, die bessere Ausbeutung seiner Reserven und die Beseitigung eines möglichen Unruhefaktors in der Region. Wir haben es hier mit einem Konflikt zwischen den imperialistischen Großmächten und dem Iran zu tun. Der Iran ist eine Halbkolonie – d.h. ein Land, welches zwar formal ein politisch eigenständiger Staat ist, wirtschaftlich jedoch in der Hierarchie der Weltwirtschaftsordnung eine untergeordnete, unterdrückte Stellung einnimmt.

16.           In dieser Situation gibt es für uns als marxistischen RevolutionärInnen nicht den geringsten Zweifel, auf welcher Seite wir stehen: Wir stehen auf der Seite des halbkolonialen Irans, den die vereinigte Allianz der imperialistischen Großmächte zu unterwerfen trachtet. Ein Sieg des Imperialismus bedeutet einen Sieg für den reaktionären Krieg des Terrors für die Großmächte, einen Sieg für die Weltherrschaftspläne der USA, einen Sieg für die kapitalistischen Großkonzerne. Sollte es jedoch dem Iran gelingen, die imperialistische Aggression erfolgreich zurückzuweisen, wäre dies ein Rückschlag für Bush und alle imperialistischen Kriegstreiber, ein Sieg für den Widerstand des irakischen, palästinensischen und afghanischen Volkes gegen die Besatzung und somit ein Sieg für die Antikriegsbewegung weltweit und für alle unterdrückten Völker.

17.           Die weltweite ArbeiterInnenbewegung muss daher die Forderung der imperialistischen Großmächte nach Einstellung des iranischen Atomprogramms als Ausdruck imperialistischer Machtpolitik zurückweisen. Wir verteidigen das Recht des Irans auf ein eigenständiges Atomprogramm - sei es zu wirtschaftlichen oder militärischen Zwecken.

18.           Wir lehnen daher jede Form von Sanktionen durch die UNO, die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) oder einzelne Länder ab. Diese wären nichts anderes als Versuche der wirtschaftlichen oder politischen Erdrosselung eines Landes, das es wagt, sich den Diktaten Washingtons, Brüssels oder Tel Avivs zu widersetzen. Wir haben am Beispiels des Iraks in den 1990er Jahren gesehen, wohin die imperialistische Sanktionspolitik führt: zu hunderttausenden Toten und Hungernden und der wirtschaftlichen Zerstörung des Landes.

19.           Im Falle eines militärischen Konflikts zwischen den imperialistischen Großmächten oder deren Statthalter wie Israel und dem Iran stehen wir für die Niederlage der Aggressoren und die bedingungslose militärische Verteidigung des Irans. Jeder imperialistische Schlag gegen den Iran ist ein Schlag gegen alle Opponenten von Bush, Blair und Chirac. Jede erfolgreiche Verteidigung des Irans ist eine Niederlage für die imperialistische Kriegstreiber!

20.           Die Forderung der KPÖ und anderer reformistischer Kräfte nach einer Kontrolle des iranischen Atomprogramms durch internationale Organisationen wie die IAEO oder die UNO und ihr „verstehen (der) Sorge über eine atomare Bewaffnung des reaktionären iranischen Regimes“ (aus der Stellungnahme der KPÖ: Frieden ist ein Grundwert der Linken, 14. Februar 2006) sind nichts anderes als linksliberale Kapitulation vor dem Druck der imperialistischen Medienkampagne. Solange es Atomwaffen gibt, solange die Welt durch die imperialistischen Großmächte beherrscht wird, solange bedeutet das Absprechen auf Atomkraftwerke oder auf atomare Bewaffnung für unterdrückte, halbkoloniale Länder objektiv eine Parteinnahme zugunsten des Stärkeren – also der USA, der EU und anderer imperialistischen Mächte. Pazifismus, die Weigerung den Schwächeren gegen den Stärkeren aktiv zu verteidigen, bedeutet objektiv Schützenhilfe für den Stärkeren, die imperialistischen Großmächte.

21.           Die internationale ArbeiterInnenbewegung und die Antikriegsbewegung müssen dem Iran in Falle eines offenen Konflikts zur Hilfe kommen. Wirtschaftliche oder andere Sanktionen müssen von der ArbeiterInnenbewegung durchbrochen werden. Boykottaktionen gegen die USA oder Israel sind legitimer und notwendiger Bestandteil des antiimperialistischen Kampfes.

22.           Die Antikriegsbewegung muss die drohende Aggression gegen den Iran zu einem zentralen Thema der Proteste am 18. März machen, ebenso wie bei den kommenden Demonstrationen am 1. Mai und im Rahmen des EU-Lateinamerika-Gipfels.

23.           Einen besonderen Schwerpunkt muss der drohende Krieg gegen den Iran bei den anstehenden Massenprotesten anlässlich des Besuchs des Kriegsverbrechers Nr. 1, George Bush in Wien um den 21. Juni darstellen.

24.           Im Falle eines imperialistischen Überfalls auf den Iran muss die internationale ArbeiterInnen- und Antikriegsbewegung breite Proteststreiks und –demonstrationen organisieren. In Österreich rufen wir zur Organisierung eines Schulstreiks sowie spontaner Großdemonstrationen am Tag des Überfalls auf, so wie es am 20. März 2003 gelang.

Hände weg vom Iran! Gegen jede Form von Sanktionen – sei es durch die UNO, die IAEO oder einzelne Staaten!

Keine politische Solidarität mit dem Regime in Teheran! Solidarität mit der iranischen ArbeiterInnenbewegung!

Für die militärische Verteidigung des Irans gegen die imperialistische Aggression!

Für Massenproteste und Boykottaktionen gegen die imperialistischen Kriegstreiber!

Wenn Bush im Juni nach Wien kommt: Alle auf die Straße, für einen breiten Schulstreik und Massenproteste! Machen wir Wien zu einer Anti-Bush-Stadt!

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Resolution zur Belagerung der PalästinenserInnen durch die USA und Israel

Resolution des Internationalen Sekretariats der Liga für die 5. Internationale, Februar 2006, www.fifthinternational.org (der ArbeiterInnenstandpunkt ist die österreichische Sektion der LFI)

Israel hat einen ökonomischen Belagerungszustand über das palästinensische Volk verhängt als Strafe dafür, dass es eine Hamas-Regierung gewählt hat. Israel versucht, der Palästinensischen Autorität (PA) geschätzte $50 Millionen pro Monat an Zolleinnahmen zu stehlen. Ebenso will Israel verhindern, daß sich die gewählten Hamas-Repräsentanten frei zwischen den von der PA kontrollierten Gebieten bewegen können.

Der Sprecher des israelischen Außenministers, Mark Regev, nannte der BBC gegenüber folgende Gründe: „Die Logik ist klar: Nun ist eine terroristische Gruppe für die palästinensischen Finanzen verantwortlich, niemand kann daher Israel versichern, dass wir dieses Geld in Form von Selbstmordattentätern zurück bekommen.“

Die USA haben ihre vollste Unterstützung für diese Politik erklärt. Israel verlangt nun, daß die EU es seinem transatlantischen Zahlmeister nachmacht und ebenfalls alle Hilfsgelder an die PA zurückhält. Sie werden behaupten, daß die „humanitäre“ Hilfe auch über die nicht-staatlichen Organisationen (NGO) beibehalten werden kann. Es bestehen aber keine Zweifel, dass eine solche Hilfe ähnliche effektiv sein wird, wie die „Hilfe“, die der Irak während der langen Zeitspanne der Sanktionen in den 1990er Jahren bekam und die unzählbares Elend verursachten (so starben in dieser Periode eineinhalb Millionen IrakerInnen an den Folgen der UNO-Sanktionen). Tatsache ist, dass etwa Spitäler oder Schulen von der PA geführt werden und diese bereits jetzt an Geldmangel leiden und in den nächsten Woche daher zugesperrt werden könnten.

Laut Gideon Levy, Journalist für die israelische Zeitung Ha’aretz, stimmt das „Hamas Team“ der israelischen Regierung, geführt vom Berater des Premierministers Dov Weissglas, zu, dass der PA die wirtschaftliche Daumenschraube angesetzt werden muß. Weissglas beschrieb dies im vertrauten Kreise so: „Es ist wie eine Verabredung mit jemanden, der Diät macht. Die Palästinenser werden um einiges dünner werden, aber sie werden nicht sterben.“ Laut einem Reporter begannen die ZuhörerInnen daraufhin laut zu lachen. In Wirklichkeit sind Todesfälle nicht nur möglich, sondern sogar unvermeidbar!

Laut dem letzten UN-Report vom Dezember 2005 leben mehr als die Hälfte der PalästinenserInnen unter der Armutsgrenze: 37 Prozent hatten Schwierigkeiten, Nahrung zu erhalten. Die Kindersterblichkeitsrate stieg bei 15 Prozent und die durchschnittliche Arbeitslosenrate beträgt 28 Prozent. 54 Prozent der EinwohnerInnen des „freien“ Gaza-Streifens mussten die Menge an Nahrung, die sie einnehmen, reduzieren.

Die Attacke auf die PalästinenserInnen kommt im Anschluss an den unbarmherzigen Mauerbau und den Ausschluss der PalästinenserInnen, die bei den Grenzgebieten entlang des Jordan Tales und dem Toten Meer leben. Sie werden effektiv in Archipel Gulags eingesperrt, deren Verbindung von Israel kontrolliert wird. Die Behauptung, dass die PA ein terroristisches Regime sei, stellt einen Vorwand für permanente Strafexpeditionen und die fortwährende Zerstörung palästinensischen Häuser dar.

Die USA und die EU planen währenddessen die Wahlen nicht anzuerkennen und die Ergebnisse wieder umzukehren, solange bis sie Hamas dazu zwingen „Israel anzuerkennen“, d.h. die nationale Zerstörung der Hälfte von Palästina anzuerkennen. Ein großer Bonus für die Hamas ist aber, dass sie in den Augen der WählerInnen die Ablehnung der „Road Map“ hin zur völligen nationalen Zerstörung repräsentieren. Die New York Times zitierte am 13. Februar 2006 VertreterInnen der Bush-Regierung, dass Israel und die USA „Wege suchen, die neue palästinensische Regierung zu destabilisieren, damit die neu gewählten Hamas-Vertreter Versagen werden und Neuwahlen ausgerufen werden müssen“.

Es ist sicher, dass in den kommenden Wochen und Monaten eine unbarmherzige Kampagne der schmutzigen Tricks, der Wirtschaftssanktionen, der militärischen Provokationen und der Versuche, US-Verbündete zu zwingen, Palästina politisch zu isolieren, stattfinden wird.

Die USA ist auch der Meinung, im derzeitigen palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas (Al-Fatah) einen willigen Helfer und Vollstrecker für diesen Prozess gefunden zu haben, der willens sein wird, Hamas eine Falle zu stellen, sobald die Situation aussichtslos wird. Sie hoffen, so die Popularität der islamistischen Bewegung zu untergraben. Aber diejenigen, die auf den Zusammenbruch der Moral des palästinensischen Volkes setzen, werden scheitern.

Es stimmt, dass seit dem für die regierende Fatah verheerenden Ergebnis bei den Wahlen vom 25. Jänner 2006 Abbas versucht, so viel Macht wie nur möglich in seiner Hand zu konzentrieren. In einer Reihe von Präsidentenverordnungen hat er die Finanz-, Sicherheits- und Medieneinrichtungen der PA direkt unter seine Kontrolle gestellt. Das scheidende Parlament gab ihm die Macht einen neuen Verfassungsgerichtshof einzurichten, mit der Vollmacht, „jeden möglichen Disput zwischen dem Präsidenten und dem Parlament zu ‚beheben’“ und der Möglichkeit „jedes vom neuen Parlament beschlossene Gesetz für nichtig zu erklären“. Dies bedeutet also nun, dass die Hamas zwar formell die Macht in ihrer Hand hat, aber wenig damit anfangen kann.

Revolutionäre SozialistInnen in Palästina und anderswo sollten keinen Deut politische Unterstützung für die islamistische Regierung geben, welche eine verstärkte Unterdrückung von Frauen, Jugendlichen, säkularen Menschen und religiösen Minderheiten bedeuten wird. Ein fortwährender Kampf gegen jede reaktionäre religiöse Gesetzgebung, die vor allem das Sozial- und Familienleben stark beinträchtigen würde, gegen Einflussnahme in das Gesundheits- und Bildungswesen usw. bleibt lebenswichtig. Aber die reaktionäre Politik der Hamas ist nur der Vorwand für den Zionismus sowie den US- und EU-Imperialismus, den demokratisch ausgedrückten Willen des palästinensischen Volkes nicht anzuerkennen.

Die brutale Belagerung durch die US-Supermacht und seinen zionistischen Handlanger in der Region wird nicht die Herzen und Hirne der PalästinenserInnen, der AraberInnen oder anderer muslimischer Länder gewinnen. Genauso wenig werden diese brutalen Pläne, ein leidendes Volk auszuhungern weder George Bush, Dick Cheney noch Tony Blair und Jack Straw helfen, die wachsende Mehrheit im eigenen Land gegen ihren Kreuzzug für Öl und Weltherrschaft zum Verstummen zu bringen.

Die Antikriegsbewegung hat schon längst die Verbindung zwischen der Besatzung des Iraks und dem schrittweisen Landraub in Palästina durch den israelischen Siedlerstaat erkannt. Nun, mit der Ablehnung des demokratischen Willens und der US-Unterstützung, die neue Regierung wieder zu Fall zu bringen, hat die Auseinandersetzung ein höheres Niveau erreicht. Israel muss durch einen massiven internationalen Boykott isoliert werden! GewerkschafterInnen müssen die Waren von und nach Israel mit einen völligen Boykott belegen.

Unternehmen, die Israel mit Waren versorgen, wie etwa Catterpillar, sollen noch härter getroffen werden. Gewerkschaften im Bildungssektor sollten Schulen und Universitäten in Palästina unterstützen, sie etwa als Partnerinstitutionen nehmen, und eine Kampagne starten, israelische Einrichtungen zu boykottieren, solange die Besatzung aufrecht gehalten wird. Jugendorganisationen müssen Demonstrationen und Mahnwachen vor Konzernzentralen organisieren, die große Handelspartner von Israel sind, besonders jene Konzerne die Handelsbeziehungen mit den SiedlerInnen in den besetzten Gebieten unterhalten. KonsumentInnen sollten alle israelischen Produkte boykottieren!

Demonstrationen müssen für direkte Aktionen gegen die USA/Israel-Belagerung mobilisieren und die Regierungen der arabischen Staaten und der EU zwingen, sich nicht an dieser Belagerung zu beteiligen. Wir müssen mit Abscheu die zionistische Propaganda zurückweisen, dass Kritik an und Aktionen gegen Israel antisemitisch seien. Dieser Antisemitismusvorwurf ist eine reine Lüge und zweifellos würde es den FreundInnen und Verbündeten Palästinas in keinster Weise helfen, wenn sie Juden als Feinde des palästinensischen Volkes sehen würden.

Alle antisemitischen Äußerungen von religiösen FundamentalistInnen müssen auf das schärfste abgelehnt werden und vor allem in der Bewegung gegen Krieg und Besatzung bedingungslos bekämpft werden. Aktionen gegen die Besatzung in Israel muss große Beachtung und Publizität geschenkt werden, denn israelische Juden, die gegen die wiederholten Attacken gegen PalästinenserInnen protestieren sind wertvolle Verbündete und helfen der Lüge entgegenzutreten, dass die zionistische Eroberungspolitik notwendig zum „Schutz für das Judentum“ sei.

Brecht die zionistische Besatzung durch die USA und Israel und verhindert alle Versuche, die demokratisch gewählte Regierung zu stürzen! Für die Anerkennung der neuen palästinensischen Regierung!

Für ArbeiterInnensanktionen und Blockaden gegen Israel! Macht die Proteste am 18. und 19. März zu einem Tag, an dem Millionen nicht nur gegen die Besatzung des Iraks demonstrieren, sondern auch gegen die Erdrosselung Palästinas durch die zionistische Unterdrückung!

Alle imperialistische Mächte raus aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Zentralasien - sofort und bedingungslos!

 

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Internationalistische 1. Mai Demonstration

Auch dieses Jahr wird es in Wien wieder eine kämpferische, internationalistische 1. Mai Demonstration geben. Dies wurde auf einer Aktionseinheitssitzung der folgenden Organisationen beschlossen: Anatolische Föderation in Österreich (AAF), ArbeiterInnenstandpunkt (ASt), ATILIM, Föderation der Arbeiter und Studenten aus der Türkei in Österreich (ATIGF), Front für Rechte und Freiheit (HÖC), KOMAK-ML, Kommunistische Initiative (KI), Kommunistische Jugend Österreich (KJÖ), Konföderation für demokratische Rechte in Europa (ADHK), REVOLUTION, Sozialistische Jugend – Stamokap-Strömung. Weitere Organisationen entschuldigten sich, bekundeten jedoch ihre Absicht, die Demonstration zu unterstützen und dafür zu mobilisieren.

Ein entsprechender Aufruf wird nun von einer Vorbereitungsgruppe entworfen und soll beim nächsten Treffen der 1.Mai-Aktionseinheit beschlossen werden. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 16.3. 19.00 in den Räumlichkeiten der ATIGF (im EKH, U1 Keplerplatz) statt.

Abschließend sei erwähnt, daß auch die KPÖ zu diesem Treffen eingeladen wurde. In einer Stellungnahme machte jedoch der führende Parteifunktionär Günther Hopfgartner klar, daß die KPÖ uns „viel Glück wünscht“, aber nicht zu einer Zusammenarbeit mit uns und der Abhaltung einer gemeinsamen Demonstration bereit ist. Unser Angebot zu einer gemeinsamen Demonstration bleibt aufrecht. Aber letztlich liegt es an der KPÖ-Führung, ob sie sich wieder – wie schon im vergangenen Jahr – sektiererisch selber isolieren möchte oder Teil einer gemeinsamen Demonstration sein möchte.

 

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Neue Broschüre des ArbeiterInnenstandpunkt in deutscher und türkischer erschienen!

 

Internationalismus statt anti-türkischen Chauvinismus

 

Zur Aufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei:

Weder imperialistische EU-Erweiterung noch anti-türkischer Chauvinismus!

Für internationale ArbeiterInneneinheit! Für die europäische Revolution hin zu den Vereinigten Sozialistischen Staaten von Europa!

 

Inhaltsverzeichnis

 

* Die Rivalität der Großmächte und die Expansionsgelüste der imperialistischen EU

* Kommt mit der Türkei ein Unruheherd in die EU?

* Bedeutung für das innere politische Machtgefüge der EU

* Reaktionäre Gegner des EU-Beitritt der Türkei

* Interessen der türkischen Bourgeoisie

* Revolutionäre Taktik

 

Türkiye-Avrupa Birliği üyeli müzakerelerine başlanmasının kabulü hakkında karar

 

Ne AB genişlemesi, ne Türk düşmanı şovenizm!

Yaşasın işçilerin uluslararası birliği!

Yaşasın Avrupa Birleşik Sosyalist Devletleri yolunda Avrupa Devrimi!

 

* Büyük Güçlerin Çekişmesi ve Emperyalist Avrupa Birliği’nin Genişleme Hevesi

* Türkiye’yle birlikte AB’ye bir kargaşa yığını mı geliyor?

* AB’nin iç politik iktidar dokusu açısından Türkiye’nin AB’ye katılmasının anlamı

* Türkiye’nin Avrupa Birliği’ne katılmasının gerici karşıtları

* Türkiye burjuvazisinin çıkarları

* Devrimci Taktik

 

Preis: 2,- Euro

 

Die Broschüre kann über unsere Kontaktadresse bestellt werden.

 

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Termine

 

Freitag, 10. März, 19.00

Offenes Treffen des ArbeiterInnenstandpunkt

Ort: Amerlinghaus, Stiftg. 8, 1070 Wien (U3 Neubaugasse)

 

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Aktionen

 

Infotische und Kundgebungen im Rahmen der anti-rassistischen Kampagne

Freitag, 3.3.: 15.00-17.30 Victor-Adler-Markt

 

Samstag, 4. März, 14.00

Demonstration gegen Rassismus!

Ort: Westbahnhof

Es rufen auf: Anatolische Föderation, ArbeiterInnenstandpunkt, ATIGF, ATILIM, Front für Rechte und Freiheit (HÖC), Konföderation für demokratische Rechte in Europa (ADHK), Neue Demokratische Jugend (YDG), REVOLUTION, SJ 12

 

Freitag, 10. März, 15.00

Gegenkundgebung gegen FPÖ-Abschlußveranstaltung

Ort: U1 Keplerplatz, Victor-Adler-Markt

Die FPÖ plant für 16.00 ihre Abschlußkundgebung für ihr rassistisches Volksbegehre am Victor-Adler-Markt. Folgende Organisationen rufen zu einer Gegenkundgebung für 15.00 auf:

Anatolische Föderation, ArbeiterInnenstandpunkt, ATIGF, ATILIM, Front für Rechte und Freiheit (HÖC), Konföderation für demokratische Rechte in Europa (ADHK), Neue Demokratische Jugend (YDG), REVOLUTION, SJ 12

 

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Kontaktadressen

 

ArbeiterInnenstandpunkt:

Stiftgasse 8, 1070 Wien

E-Mail: info@arbeiterinnenstandpunkt.net (Achtung: neue e-mail Adresse!)

Tel.: 0650/406 83 14

http://www.arbeiterinnenstandpunkt.net

 

Revolution

Stiftgasse 8, 1070 Wien

E-Mail: onesolutionrevolution@gmx.at

http://www.revolution-austria.at/

 

Die website der Liga für die 5. Internationale (LFI):  http://www.fifthinternational.org/

Weitere websites der LFI:

http://www.arbeitermacht.de/ (Deutschland)

http://www.arbetarmakt.com/ (Schweden)

http://www.pouvoir-ouvrier.org/ (Frankreich)

http://sop.revoluce.info (Tschechische Republik)