Teil 2: 100 Jahre Gründung 1. Republik

Linksradikale, KPÖ und Rätebewegung

Im zweiten Teil unserer Artikelreihe zum 100 Jahrestag der 1. Republik widmen wir uns vor allem der Entwicklung der Kräfte links der Sozialdemokratie und des Austromarxismus, also in erster Linie der KPÖ und ihrer Vorläufer. Neben der wichtigen Entwicklung der politischen Ausdifferenzierung der Arbeiter*innenbewegung werden vor allem die wesentliche Rolle der Räte in den Umsturzjahren sowie die allgemeinen Entwicklungen vom Sturz der Monarchie bis zum Abschluss des Friedensvertrag von Saint-Germain genauer diskutiert.

KPÖ-Demonstration am 1. Mai 1919

Ursprünge in der Sozialdemokratie

Zu Kriegsbeginn gab es in der Sozialdemokratie keine systematisch arbeitenden linke Opposition. Alleinig die sogenannte Reichenberger Linke, die vor dem Krieg in Austausch mit der Linken der deutschen Sozialdemokratie stand, stellte sich in ihrer Zeitung gegen das Ultimatum an Serbien, was ihr ein schnelles behördliches Verbot der Zeitung einbrachte. Danach dauerte es einige Zeit bis sich eine linke Opposition gegen den Krieg in der Partei formieren konnte. Vor allem einige Jugendliche in der Parteijugend „Verband Jugendlicher Arbeiter“ (VJA) spielten dabei eine zentrale Rolle – die ersten vereinzelten linksradikalen Aktivitäten begannen dort im Herbst 1914.

Neben diesen Aktivitäten, die sich in weiterer Folge vor allem an den revolutionären Positionen gegen den Krieg – die Ausdruck fanden in den internationalen Anti-Kriegs-Konferenzen von Zimmerwald (1915) und Kienthal (1916) – orientierten, gab es auch noch eine gemäßigtere Strömung. Die gemäßigte Linke rund um den Sohn der „Parteivaters“ Victor Adler – Friedrich Adler – trat innerhalb der Sozialdemokratie für einen pazifistischen Kurs ein, der das Ziel hatte die kriegsführenden Parteien zum Frieden aufzurufen, aber nicht den revolutionären Sturz der kriegsführenden Bourgeoisien. Linke und Linksradikale organisierten sich später auch zusammen legal im sozialdemokratischen Bildungsverein „Karl Marx“ und standen im politischen Austausch.

Schon im Winter 1915/16 konstituierten sich die Linksradikalen in einem geheimen „Aktionskomitee der Linksradikalen“. Die Aktivitäten spielten sich vor allem in den Wiener Bezirksorganisationen des VJA ab, Hochburgen gab es in Leopoldstadt und Ottakring, später auch im 3., 6., 12. und anderen Bezirken. Mit dem Attentat von Friedrich Adler im Oktober 1916 auf den Ministerpräsidenten Stürgkh änderte sich die Situation abrupt. Der Verein „Karl Marx“ wurde behördlich verboten und die Zusammenarbeit von Linksradikalen und Linken brach großteils zusammen. Eine weitere Zäsur brachte dann die Februarrevolution, die zeigte, dass auch der allmächtig geglaubte russische Zar von einem Aufstand gestürzt werden kann. Gestärkt durch diese Ereignisse und die sich immer mehr steigernde Kriegsmüdigkeit großer Teile der Bevölkerung gelang es den Linksradikalen gemeinsam mit anderen oppositionellen Strömungen im VJA Mitte 1917 Mehrheiten zu erobern. Doch schon im August konnte sich die Bürokratie wieder durchsetzen und die Linksradikalen teils aus der Organisation drängen. Damit verlagerte sich deren Betätigungsfeld noch mehr auf die Arbeiter*innenklasse in den Betrieben. Schon im Mai 1917 hatten die Linksradikalen bei Streiks, die ihren Anfang im Wiener Arsenal nahmen, interveniert.

Mit der russischen Oktoberrevolution änderte sich die Situation auch noch einmal entscheidend. Zum ersten Mal ergriff das Proletariat in einem Land die Macht und Arbeiter*innen- und Soldatenräte wurden die Basis des neuen Staates. Das gab auch den Linksradikalen neuen Aufschwung und die schon davor aufgebauten Verbindungen zu diversen Vertrauensleuten aus Betrieben des Wiener Beckens wurden ausgeweitet. Mit dem Jännerstreik 1918, der hunderttausende Arbeiter*innen in einen Streik gegen den Krieg brachte, trat dann auch zum ersten Mal das Gespenst einer proletarischen Umwälzung auch in Österreich auf die Tagesordnung. Hier ist leider nicht ausreichend Platz um auf die Ereignisse des Jännerstreiks im Detail einzugehen, aber festzuhalten bleibt, dass die Linksradikalen einen wesentlichen Anteil an der Ausbreitung und Organisierung des Streiks hatten (was bei ihrer geringen Größe durchaus beachtlich war), sich aber letztlich die Sozialdemokratie an die Spitze der Bewegung setzen konnte um den Streik abzudrehen, bevor er voll Fahrt aufnehmen konnte (für eine detailliertere Darstellung der Ereignisse verweisen wir auf den Artikel „100 Jahre Jännerstreik: Eine verpasste Revolution“ und unsere Broschüre „Der Jännerstreik 1918 und die Rätebewegung in Österreich“, beides zu finden auf unserer Website).

Das Ende der Monarchie

Im Zuge des Jännerstreiks wurden auch erstmals massenhaft Räte in Österreich gegründet, was vor allem der Initiative der Linksradikalen aber auch der spontanen Organisierung der Massen zu verdanken war. Nach dem Streik setzte aber die Sozialdemokratie in die Räten durch, dass nur Mitglieder von sozialdemokratischer Partei und Gewerkschaft in die Räte gewählt werden durften, was sich erst mehr als ein Jahr später ändern sollte.

Nach den Jännerstreiks wurden sehr bald die führenden Mitglieder der Linksradikalen von der Polizei ausfindig gemacht und entweder inhaftiert oder an die Front geschickt. Damit verlagerte sich das Zentrum revolutionärer Aktivitäten weg von den Linksradikalen und den Betrieben und hin zu intellektuellen Zirkeln und revolutionären Student*innen in Wien. Bis zum Oktober, als sich der Zusammenbruch der Donaumonarchie abzeichnete, lagen die Aktivitäten bis auf kleinere Ausnahmen aber weitgehend brach. Im Juni hatten sich die verbliebenen Elemente noch an den Streiks, die anlässlich einer weiteren Kürzung der Mehlration ausbrachen, beteiligt, aber danach gab es so gut wie keine Aktivität mehr.

Als Ende Oktober die einzelnen Nationen der Monarchie begannen ihr Schicksal endgültig selbst in Hand zu nehmen und auch in Österreich eine provisorische Nationalversammlung und ein Staatsrat gegründet wurden, gab es auch wieder die Möglichkeit offener Betätigung. Am 30. Oktober gab es eine machtvolle Demonstration der Arbeiter*innenschaft an der auch Soldaten teilnahmen. Aus revolutionär gesinnten Soldaten sollte sich 4 Tage später die sogenannte Rote Garde gründen. Auf sozialdemokratische Initiative hin wurde auch die Volkswehr aus ehemaligen Soldaten gegründet. Die Linksradikalen versuchten währenddessen den prominentesten Linken und Kriegsgegner Friedrich Adler davon zu überzeugen, sich führend an der Gründung einer kommunistischen Partei zu beteiligen (ihm wurde sogar der Parteivorsitz angeboten). Dieser lehnte aber ab – was andernfalls aufgrund seines Prestiges in der Arbeiter*innenklasse und vor allem den fortschrittlichsten Teilen durchaus entscheidende Auswirkungen haben hätte können.

Die Gründung der Kommunistischen Partei Deutschösterreichs war dann am 3. November in Favoriten nicht das Werk der Linksradikalen sondern von einer eher intellektuellen Gruppe rund um das Ehepaar Elfriede und Paul Friedländer (Elfriede Friedländer ging später nach Deutschland und wurde vor allem unter dem Namen Ruth Fischer bekannt). Die Linksradikalen wollten zu diesem Zeitpunkt die Arbeit in der Sozialdemokratie nicht aufgeben und schlossen sich großteils erst einige Wochen später der KPDÖ an.

Aufstieg der KPDÖ

Neben den Kräften der Linksradikalen schlossen sich auch viele ehemalige Kriegsgefangene, die sich im Zuge der russischen Ereignisse den Bolschewiki angeschlossen hatten nach ihrer Heimkehr (Großteils im Dezember 1918) der kommunistischen Partei an und waren eine weitere wichtige Stärkung für die junge KPDÖ. Die Räte spielten zu diesem Zeitpunkt zwar für die spontane Betätigung der Massen eine Rolle, waren der KPDÖ aufgrund der oben erwähnten statutarischen Einschränkungen aber verschlossen.

In den Wintermonaten 1918/19 war das Elend und der Hunger für große Teile der Bevölkerung so groß wie zur Zeit des Krieges (wenn nicht sogar größer). Die Sozialdemokratie war bestimmende Kraft in der Koalitionsregierung die gemeinsam mit den Christlich-Sozialen und den Deutschnationalen gebildet worden war. Viel Unmut der Bevölkerung drückte sich dann auch in einem Zustrom zur KPDÖ aus. Beim 1. Parteitag im Februar hatte man schon 3.000 Mitglieder, im März waren es dann schon 10.000. Im Februar und März gab es dann auch eine Erneuerung der Rätestrukturen. Ausgehend von den Linzer Arbeiter*innenräten gab es eine Initiative für eine Öffnung der Räte gegenüber den Kommunist*innen. Auf der 1. Reichskonferenz der Arbeiter*innenräte am 1. und 2. März 1919 wurden dann auch Neuwahlen beschlossen, die bis zum 15. April abgeschlossen wurden und den Kommunist*innen 5-10 % der Stimmen und Sitze brachte (Aufgrund unzureichender Aufzeichnungen, späterem Zulauf zur KPDÖ und ständiger Wahltätigkeit lässt sich das nur sehr ungenau angeben).

Der Kampf um die Rätemacht

Friedrich Adler, im November noch die große Hoffnung der Linksradikalen, war als Vorsitzender der Räte eine Schlüsselfigur, da er mit seinem vorgeblichen Linkskurs relativ erfolgreich einer noch größeren Absatzbewegung von der Sozialdemokratie entgegenwirken konnte. Die Arbeiter*innenräte übten im ersten Halbjahr 1919 wesentlichen Einfluss aus. Vor allem im Wohnungswesen, der Lebensmittelversorgung und im Kampf gegen den Schwarzmarkt spielten die Räte eine wichtige Rolle. Mit einer richtigen Politik hätten sie bestimmt zu Machtorganen der Arbeiter*innenklasse ausgebaut werden können.

Neben der heimischen Unzufriedenheit großer Teile der Bevölkerung und speziell der Arbeiter*innenklasse mit den Zuständen nach Errichtung der Republik, waren auch Ereignisse in unmittelbarer Umgebung für die Entwicklungen entscheidend. Am 21. März wurde in Ungarn die Räterepublik ausgerufen nachdem sich Kommunist*innen und Sozialdemokrat*innen zu diesem Zweck zusammengeschlossen hatten. Am 6. April folgte die Räterepublik in Bayern. Österreich kam dabei nicht nur politisch, sondern auch geografisch eine Schlüsselrolle zu. Vor allem die ungarischen Kommunist*innen unter Bela Kun versuchten deshalb mehr Einfluss auf die Entwicklungen in Österreich zu nehmen. Die KPDÖ wurde massiv finanziell unterstützt und putschistische Teile in der KPDÖ gestärkt. Am Gründonnerstag, den 17. April, kam es zum ersten mal zu einer ernsthaften Auseinandersetzung auf den Straßen Wiens. Eine Demonstration von Kriegsheimkehrern und Hungernden wurde beim Parlament von der Polizei beschossen, die vermochte aber nicht die Demonstration zu zerschlagen. Erst die sozialdemokratische Volkswehr konnte die Menge auflösen. Zum ersten mal stoßen die Massen in Wien blutig mit der sozialdemokratisch dominierten Regierung zusammen.

Die Volkswehr war im November 1918 gegründet worden und war neben der Polizei und einigen Freiwilligenverbänden, die aber eher in der Peripherie (z.B. Kärnten oder Steiermark) gebildet wurden, die zentrale bewaffnete Macht in Österreich. Sie war politisch sozialdemokratisch dominiert, aber z.B. auch die kommunistisch orientierte Rote Garde wurde Teil der Volkswehr. Die Parteien der Arbeiter*innenklasse übten die politische Dominanz in der Volkswehr aus. Sie genoss großes Prestige in der gesamten Arbeiter*innenklasse.

Die Ereignisse des Gründonnerstag wurden bald von der bürgerlichen Presse und der Sozialdemokratie als versuchter „Kommunistenputsch“ gebrandmarkt. Zwar dürfte es durchaus kommunistische Agitator*innen, vor allem des linken Flügels und aus Ungarn, in der Demonstration gegeben haben, aber wirkliche Putschabsichten sind nicht wirklich nachweisbar – auch wenn die KPDÖ ein durchaus naives Verständnis des bewaffneten Aufstands hatte.

Nach den Ereignissen des Gründonnerstag kam dann Ernst Bettelheim vorgeblich als Emissär der Kommunistischen Internationale (was sich in weiterer Folge als Täuschung heraus stellen sollte), real aber als Abgesandter der ungarischen Kommunist*innen nach Wien. Er übernahm quasi per Dekret die Macht in der KPÖ und errichtete gemeinsam mit Vertreter*innen des ultralinken Flügels ein „Direktorium“. Die Absicht war möglichst rasch die Räterepublik in Wien zu errichten, vor allem auch um die bedrängte ungarische Räterepublik zu entlasten.

In der Zwischenzeit war der Einfluss und die Mitgliedschaft der KPDÖ, zu nicht unwesentlichen Teilen auch aufgrund der besseren finanziellen Möglichkeiten, die sie durch die ungarische Räterepublik bekam, stark gestiegen. Im Mai/Juni dürfte die Mitgliedschaft auf bis zu 40.000 gestiegen sein. Auch in den Räten (vor allem im Osten) gewann man an Einfluss. Als die Entente Anfang Juni auf die Auflösung der Volkswehr drängte und ein Ultimatum für den 15. Juni aufstellte, erblickten Bettelheim und Co. ihre Chance dazu, diesen Tag als Gipfel einer Agitation für die Räterepublik und als Tag des Aufstandes zu nützen. Die kommunistische Agitation verstärkte sich in diesen Tagen enorm und für den 15. Juni wurde zu einer bewaffneten Demonstration gegen das Ultimatum der Entente mobilisiert. Bald musste die Koalitionsregierung unter Führung der Sozialdemokratie auf die Entente zugehen um sie von einem Aufschub des Ultimatums zu überzeugen, weil auch sie einen Aufstand – oder zumindest einen massiven Zusammenstoß – fürchtete. Auch die Waffenstillstandskommission der Entente erkannte die Gefahr und am 13. Juni wurde das Ultimatum aufgehoben. Am selben Tag beschloss der Wiener Arbeiter*innenrat, dass nur er – und nicht die Kommunist*innen – dazu ermächtigt sei, Aktionen der Wiener Arbeiter*innenschaft durchzuführen. Doch das Direktorium wollte seinen Plan durchführen und die Errichtung der Räterepublik erzwingen. Selbst innerhalb der KPDÖ regte sich Widerstand gegen den abenteuerlichen Plan. Deshalb wurde am 14. Juni eine Parteiversammlung abgehalten, die von der Polizei gestürmt wurde. Alle führenden Kommunist*innen wurden verhaftet. Die Demonstration am nächsten Tag fand dennoch statt und stoß, ihrer Führung beraubt, mit der Polizei und regierungstreuen Teilen der Volkswehr zusammen – 20 Menschen starben und 70 wurden schwer verletzt. Das war die blutigste Auseinandersetzung in Wien bis zum Justizpalastbrand 1927.

Das Ende des revolutionären Ansturms

Aber auch nach dem gescheiterten Aufstand des 15. Juni war die Beliebtheit der Kommunist*innen noch nicht gebrochen. Er setzte vielmehr die Diskussion über die Errichtung einer Räterepublik zentral auf die Tagesordnung der 2. Reichskonferenz der Arbeiter*innen- und Soldatenräte. Zwei Tage lang diskutierten Kommunist*innen und Sozialdemokrat*innen dort über die Frage der Errichtung einer sozialistischen Räterepublik. Schließlich konnte die Sozialdemokratie, vor allem mit den Argumenten der vollkommen wirtschaftlichen Abhängigkeit vom Ausland, der Tatsache, dass die Bäuer*innen nicht für die Revolution gewonnen waren und der militärische Übermacht der Entente, den Antrag der Kommunist*innen auf die Errichtung der Räterepublik abwenden.

Im Juli zeichnete sich immer mehr die militärische Niederlage der ungarischen Räterepublik ab – die bayrische Räterepublik war schon im Mai gefallen. Deshalb gab es in einige Staaten der Entente (z.B. Italien, Frankreich und sogar in England) Streiks in Solidarität mit den Räterepubliken in Ungarn und Russland. Die Kommunist*innen konnten dann auch nach harter Auseinandersetzung mit der Führung der Sozialdemokratie auch in Österreich für den 21. Juli einen Solidaritätsstreik durchsetzen – ihr vermutlich größter Erfolg in den Räten. Doch auch das nützte nicht mehr viel, am Anfang August erlag die ungarische Räterepublik der militärischen Übermacht der rumänischen und tschechoslowakischen Armee.

Damit zeichnete sich auch in Österreich das Ende der akut revolutionären Situation ab und die bürgerliche Regierung konnte sich mehr und mehr stabilisieren. Am 13. August wurde auch Bettelheim von der Polizei verhaftet, das Direktorium war schon am 2. Parteitag der KPDÖ am 6./7. Juli durch eine gewählte Leitung ersetzt worden. Die KPDÖ verlor im Zuge des Ende der ungarischen Unterstützung und der allgemeinen Stabilisierung des bürgerlichen Regimes auch einen großen Teil ihrer Mitglieder und schrumpfte bis Jahresende wieder auf 10.000 Mitglieder zusammen. Währenddessen fanden in Paris die Friedensverhandlungen für Österreich statt, an deren Ende der Friedensvertrag von Saint-Germain aufgezwungen wurde, der unter anderem den Anschluss an Deutschland verbot und das Bundesheer auf 30.000 Mann beschränkte. Die bürgerliche Ordnung hatte sich erstmal durchgesetzt, sollte aber im Sommer 1920 noch einmal in eine Krise geraten, doch dazu im nächsten Artikel mehr.